Neue Partner treten dem Klimapakt von Sofia bei

Die Stadtverwaltung von Sofia hat die Zahl der Organisationen erweitert, die die Ziele der Stadt zur Erreichung der Klimaneutralität im Rahmen der EU-Mission „100 klimaneutralen und intelligenten Städte“ unterstützen. Heute haben fünf neue Schlüsselpartner die Erklärung zur Teilnahme am Klimapakt von Sofia unterzeichnet, wie aus dem Pressezentrum der Stadtregierung berichtet wird.

Den Angaben zufolge haben sich die folgenden Organisationen dem Pakt angeschlossen: „Elektronhold Bulgarien“ EOOD, „Holcim Bulgarien“ AD, die Technische Universität Sofia, die Hochschule für Telekommunikation und Post sowie „Eviden Bulgarien“ EOOD.

„Die klimatische Zukunft Sofias kann und darf nicht von den Bemühungen einer einzelnen Person oder Institution abhängen. Es ist unser gemeinsames Engagement, zu dem jeder Partner beiträgt – sei es technisch, wissenschaftlich, expertenmäßig oder menschlich“, erklärte der Bürgermeister von Sofia während der Zeremonie, wie in der Mitteilung zitiert. Er betonte, dass der Beitritt neuer Organisationen ein Zeichen für Einheit und Bereitschaft zur Aktion seitens der Wirtschaft, der Wissenschaft, des Technologiesektors und des Bildungswesens ist. „Dies sind Organisationen, die im Kern des Energiiewechselprozesses tätig sind und über die tatsächlichen Kapazitäten verfügen, Veränderungen herbeizuführen“, fügte der Bürgermeister hinzu.

Die stellvertretende Bürgermeisterin für Ökologie, Nadeschda Bobtschewa, merkte an, dass die Erweiterung des Partnernetzwerks es ermöglichen wird, strategische Ziele in konkrete, messbare Projekte umzusetzen. „Es schließen sich uns Führungspersönlichkeiten an, deren Fachwissen entscheidend für die Implementierung intelligenter Netze, nachhaltigen Bau und die Ausbildung neuer Spezialisten ist,“ sagte sie.

Die Stadtverwaltung erinnerte daran, dass im Laufe des Jahres Photovoltaikanlagen auf zwei wichtigen städtischen Gebäuden – dem Zoologischen Garten Sofia und dem städtischen Unternehmen für Abfallbehandlung – installiert wurden. Die Stadt hat bereits eine erste energiegemeinschaft, und es wird an der Schaffung weiterer gearbeitet.

Die städtische Verwaltung informierte, dass Sofia in dieser Woche die höchste Bewertung „A“ von der internationalen Organisation CDP erhalten hat – eine Anerkennung für Transparenz und Fortschritte bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen, der Verbesserung der Luftqualität und der Umsetzung nachhaltiger Lösungen. Dies reiht die Hauptstadt unter die führenden europäischen und weltweiten Städte im Bereich des Klimamanagements ein.

Die Mission „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ ist Teil des Programms „Horizont Europa“. Der Klimapakt von Sofia wurde bereits 2024 von den ersten Partnern unterstützt, darunter der Bulgarische Rat für Nachhaltige Entwicklung, die Kammer der Bauunternehmer in Bulgarien, „Sofia Connect“ AD, „Sofia Wasser“ AD, die Vereinigung der Eigentümer von Geschäftsgebäuden und „Cleantech Bulgarien“. Im Mai erhielt die Stadt das offizielle Zeichen der Mission, das den Zugang zu zusätzlichen Finanzierungen und die Teilnahme an Pilotinnovationsprojekten ermöglicht.

Die neu hinzugekommenen Partner werden an Initiativen in den Bereichen Energieeffizienz, saubere Energie, Ressourcenmanagement und Digitalisierung der städtischen Systeme arbeiten – Schlüsselbereiche für die Umsetzung des Klimapakts von Sofia. Die Stadtverwaltung erhielt das Missionszeichen der EU als Anerkennung für die Entwicklung eines Plans zur Erreichung von Klimaneutralität bis 2030.