Erdbeben in Lima: Ein Rückblick auf die jüngsten seismischen Aktivitäten

Das Beben wurde mit einer Intensität der Stufen II-III auf der Mercalli-Skala in der Stadt Mala wahrgenommen. Dies stellt bereits das zweite Erdbeben in Lima innerhalb von weniger als 24 Stunden dar, nachdem ein stärkeres Beben der Magnitude 4,8 die Region am Vorabend erschütterte.

Vorbereitung auf Erdbeben: Eine dringende Notwendigkeit

Hernando Tavera, der Leiter des Geophysikalischen Instituts von Peru (IGP), forderte die Bevölkerung auf, beim Bau von Gebäuden auf stabile Böden zu achten und technische Standards zu berücksichtigen, um das Erdbebenrisiko zu minimieren. „Die seismische Bedrohung in Peru ist real und beständig. Wir können Erdbeben nicht verhindern, aber wir können uns vorbereiten. Sichere Baupraktiken, die die technischen Normen respektieren und Hochrisikogebiete vermeiden, sind entscheidende Entscheidungen, die Leben retten“, warnte er.

Der Beamte erinnerte daran, dass Peru sich in einer der seismisch aktivsten Regionen der Welt befindet. Ereignisse wie das Erdbeben der Magnitude 6,1, das Lima am 15. Juni erschütterte, können jederzeit wieder auftreten.

„Wir können den genauen Zeitpunkt eines Erdbebens nicht vorhersagen, aber wir können uns auf dessen Folgen vorbereiten, indem wir unsere Präventionskultur stärken“, sagte Tavera abschließend.