Aufregung bei der NASA: Satellitenentdeckung eines lebenswichtigen roten Mikrorganismus für Wale

Die geheimnisvollen Wale im offenen Meer

Im offenen Ozean begegnen Forscher den am meisten rätselhaften Walen der Erde. Es wird angenommen, dass das Erbgut dieser Wale Schlüssel zur menschlichen Langlebigkeit birgt. Zuletzt meldete sich auch die drittgrößte Walart der Welt zurück.

Entdeckung eines entscheidenden Mikrorganismus

In den Tiefen des Nordatlantiks haben Wissenschaftler unter Nutzung von Daten der NASA eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht. Sie identifizierten ein winziges marines Organismus, das für die Überlebensfähigkeit der Wale von großer Bedeutung ist.

Wie in der Fachzeitschrift Earth.com berichtet, konnten die Forscher mit Satellitendaten und Bildern der NASA nachweisen, dass sie einen kleinen roten Krustentier direkt aus Hunderte von Kilometern Höhe erkennen können. Dieses Verfahren wird sich als wertvolles Instrument zur Erforschung des Ozeans erweisen.

Der Mikroskopische Zooplankton: Calanus finmarchicus

Der Fokus des Forschungsteams liegt auf Calanus finmarchicus, einem mikroskopischen Zooplankton, das in dichten Konzentrationen nahe der Wasseroberfläche vorkommt und zahlreiche marine Nahrungsketten unterstützt. Tatsächlich gibt die Lage dieser Organismen den Wissenschaftlern Hinweise auf die Bewegungen der Wale, da diese sich von ihnen ernähren.

Zooplankton sind winzige Tiere, die in den Strömungen treiben und sich in großen, unterseeischen Ansammlungen versammeln. Unter ihnen sticht Calanus finmarchicus durch seinen hohen energetischen Wert hervor.

Die Bedeutung von Calanus finmarchicus für Wale

Dieses kleine Krustentier, das in etwa die Größe eines Reiskorns hat, enthält Fette, die es den Walen ermöglichen, ausreichende Reserven für lange Wanderungen anzusammeln. In Regionen wie der Bucht von Maine schaffen dichte Schichten von Calanus echte Festessen für Wale, Fische und Meeresvögel. Der Verlust dieses Organismus könnte eine Katastrophe für die Nahrungskette bedeuten und weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem haben.

Ein technologischer Durchbruch bei der Überwachung von Zooplankton

Die Entdeckung mithilfe von NASA-Bildern und -Daten stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Bisher war es notwendig, ozeanographische Kampagnen mit feinen Netzen durchzuführen, um diesen Organismus zu verfolgen; ein langsamer und auf bestimmte Gebiete beschränkter Prozess.

Dank der Fernerkundung kann der NASA-Satellit Aqua mit seinem MODIS-Sensor messen, wie verschiedene Wellenlängen des Sonnenlichts an der Meeresoberfläche reflektiert werden. Wenn sich Calanus finmarchicus in der Nähe der Oberfläche ansammelt, enthält sein Körper Astaxanthin, ein rotes Pigment, das stark blau-grünliches Licht absorbiert. Diese Eigenschaft verändert subtil die Farbe des Ozeans, was MODIS registrieren kann.

Wissenschaftliche Entdeckung und ihre Anwendung

Durch die Verarbeitung der Daten in verbesserten Farbkarten gelang es den Forschern, die roten Flecken hervorzuheben, die mit den Konzentrationen des Krustentiers assoziiert sind. In einer der analysierten Bilder aus der Bucht von Maine wurden Dichten von bis zu 150.000 Individuen pro Kubikmeter festgestellt, was für ein so kleines Lebewesen außergewöhnlich ist.

Bevor dieser Ansatz in Nordamerika zur Anwendung kam, wurde er bereits erfolgreich bei Schwärmen von Calanus finmarchicus im Norwegischen Meer getestet. Dort hatte sich bereits der Schlüsselstatus dieser Art für kommerziell wichtige Fische bewährt. Die Forscher konnten auf diese Weise Oberflächenansammlungen von mehr als 1.000 Quadratkilometern identifizieren, die direkt vom Satelliten sichtbar waren.

Ein entscheidender Vorteil dieser Technologie liegt in der Möglichkeit, diese Konzentrationen in einem ozeanischen Maßstab abzubilden. Dies ist von grundlegender Bedeutung für den Schutz der Wale, da die Bewegungen auf der Suche nach Nahrung verfolgt werden können.

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