In der vergangenen Nacht schauten die Menschen im Norden Italiens gebannt zum Himmel. Der Grund für ihr Staunen? Das Nordlicht ist wieder zurückgekehrt.
Ein Naturschauspiel, das einst weit entfernten Breitengraden vorbehalten war, hat in den letzten Jahren auch in Italien an Häufigkeit zugenommen. Das Phänomen wurde in der Nacht zum Montag, den 19. Januar, in den Regionen Piemont, Venetien und Lombardei beobachtet. Jedoch schien das Lichtspiel in etwas nördlicheren Gebieten, insbesondere in Österreich, noch intensiver zu sein.
Dieses bewundernswerte Spektakel ist das Ergebnis einer koronalen Massenausstoßung (in Fachsprache als Cme bekannt), die das Magnetfeld der Erde beeinflusst. Dieses Ereignis löst eine geomagnetische Sturmaktivität aus. „Übersetzt“ aus der wissenschaftlichen Sprache bedeutet dies, dass die Sonne einen Fluss von Partikeln in Richtung Erde „abschießt“, die mit unserem Magnetfeld interagieren. Dies führt zu einem Lichtspiel, dessen Sichtbarkeit mit der Intensität des Partikelflusses zunimmt.
In diesem Fall handelt es sich um einen solch intensiven Sonnensturm, dass das Nordlicht sogar in ungewöhnlichen Breitengraden wie den unseren sichtbar geworden ist.
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