Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, doch laut Elon Musk, dem reichsten Mann der Welt, könnte es bald zur Realität werden. Bei seiner Ansprache auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos stellte der Tesla-Chef in Aussicht, dass humanoide Roboter schon bald zur breiten Masse gehören könnten.
Musk äußerte optimistisch, dass humanoide Roboter sich sehr schnell entwickeln werden. „Wahrscheinlich werden sie später in diesem Jahr, gegen Ende des Jahres, in der Lage sein, komplexere Aufgaben zu übernehmen und weiterhin in der Industrie eingesetzt werden“, erklärte Musk. Er fügte hinzu: „Bis Ende nächsten Jahres glaube ich, dass wir humanoide Roboter an die Öffentlichkeit verkaufen werden. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir sicher sein können, dass sie sehr zuverlässig, äußerst sicher und von hohem Funktionsniveau sind. Man kann ihnen im Grunde genommen jede Aufgabe übertragen.“
Erwartungen und Skepsis bei Investoren
Obwohl die Aussicht auf einen Roboter im eigenen Zuhause viele begeistert, stellen sich Fragen zur praktischen Nutzung dieser Technologie. Elon Musk erklärt, dass der humanoide Roboter namens Optimus für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt werden könnte, darunter das Babysitten, die Betreuung von Haustieren und die Überwachung älterer Angehöriger. „Wer möchte nicht einen Roboter, der – vorausgesetzt, er ist sehr sicher – auf die eigenen Kinder aufpasst und sich um die Haustiere kümmert?“, fragte Musk rhetorisch.
Dennoch zeigt sich auch Skepsis unter den Investoren. Ken Mahoney, Geschäftsführer von Mahoney Asset Management, das in Tesla investiert, äußerte, dass der Markt überzeugende Beweise für die Skalierbarkeit der Produktion benötige, sowie einen regulatorischen Rahmen und idealerweise eine positive Wirtschaftlichkeit.
Langsame Produktionsaufnahme
Elon Musk machte deutlich, dass die Produktion der humanoiden Roboter Zeit in Anspruch nehmen wird. „Es ist eine wichtige Voraussetzung, dass die anfängliche Produktion immer sehr langsam verläuft und einer S-Kurve folgt. Die Produktionsgeschwindigkeit ist umgekehrt proportional zu der Anzahl der neuen Teile und Prozesse“, erläuterte er.
In einem Beitrag auf seinem sozialen Netzwerk X teilte er zudem mit, dass, da sowohl der Cybercab als auch Optimus völlig neu sind, die frühe Produktion extrem langsam verlaufen wird. Doch im Laufe der Zeit wird die Geschwindigkeit der Produktion zunehmen.











