Im chinesischen Volksglauben war das Jahr 2025 das Jahr der Baumblinden. Diese giftige Schlange, bekannt als Boomslang, lebt in Afrika und zieht es vor, in Bäumen zu verweilen.
Der Schlangenforscher Karl Schmidt starb 1957 aufgrund eines Bisses von einer Boomslang, da er nicht glaubte, dass diese Schlange giftig sei und sich einer Behandlung verweigerte.
Der Jahreswechsel findet an einem Mittwoch statt. In der chinesischen Tradition ist es üblich, Jahre nach einem Tier und einem Element zu kennzeichnen, zum Beispiel wie das Jahr des Wasserbüffels.
Wenn man die aufregenden Aktionen des Präsidenten der Vereinigten Staaten beobachtet, könnte man den Eindruck gewinnen, dass wir in der Ära des brennenden Affen leben. Im ostasiatischen Sinne war das Jahr 2025 jedoch das Jahr der Boomslang.
Horoskope werden oft als Unsinn abgetan, doch die Baumblinde ist eine real existierende Schlange. Sie lebt in Afrika und der Name Boomslang stammt aus dem Afrikaans, einer aus dem Niederländischen abgeleiteten Sprache, und bedeutet wörtlich „Baumschlange“. Ein Deutscher würde „Baumschlange“ sagen.
Die Boomslang ist somit ein Baum-Lebewesen. Diese Schlange ist geschickt im Klettern und ernährt sich hauptsächlich von Eiern und Nestlingen von Vögeln. Ihr Speiseplan umfasst auch andere kleine Tiere. Die schlange kann bis zu eineinhalb Meter lang werden und ihre Farbe variiert von Grün bis Braun. Man kann ihr fast überall in Afrika begegnen. Auffällig sind ihre großen, runden Augen.
Die Boomslang gehört zu den Baumschlangen und ist in ihrer Familie bemerkenswert, da sie hochgiftig ist. Die meisten Baumschlangen sind harmlos und nicht giftig.
Die Giftzähne der Boomslang befinden sich versteckt im hinteren Teil des Mundes, im Gegensatz zu vielen anderen Schlangen. Sie sind jedoch nicht leicht dazu geneigt, Menschen zu beißen, und es gibt ein Gegenmittel.
Das Gift ist jedoch besonders heimtückisch, da es mit einer Verzögerung wirkt. Erste Symptome können erst Stunden nach dem Biss auftreten. Schließlich führt es das Opfer zum inneren Verbluten. Dies musste der Schlangenforscher Karl Schmidt schmerzlich erfahren, der 1957 bei der Untersuchung einer Boomslang gebissen wurde.
Schmidt, der im Naturhistorischen Museum arbeitete, glaubte nicht, dass die Schlange giftig sei und behandelte sie nachlässig. Als der Abend kam, begann er, sich etwas unwohl zu fühlen.
Wie es sich für einen ordentlichen Wissenschaftler gehört, hielt Schmidt ein genaues Protokoll über den Verlauf der Symptome und verweigerte sogar eine Behandlung, um sicherzustellen, dass die genaue Berichterstattung über die Symptome nicht gestört wurde. Er glaubte nicht, dass er sterben würde. Am nächsten Tag jedoch verstarb er.











