Der Nationale Forstdienst und der Wildtierverwaltung (Serfor) stärken die Produktionskapazitäten der Vereinigung von Frauenproduzenten von Pilzen in der Landgemeinschaft Acopalca, die im Distrikt Huancayo, Region Junín, gelegen ist. Dies geschieht durch spezialisierte technische Unterstützung, die auf das angemessene Management, die Verarbeitung und das Trocknen von essbaren Pilzen ausgerichtet ist, mit dem Ziel, eine nachhaltige Wertschöpfungskette zu fördern.
Diese Intervention wurde von dem Spezialisten für Forstpflanzungen der Technischen Forst- und Wildtierverwaltung (ATFFS) Sierra Central des Serfor, Ing. Víctor Villa Mariño, durchgeführt. Er erklärte praxisnah die richtige Nutzung der Ressource, beginnend bei der Ernte im Feld bis hin zum endgültigen Trocknungsprozess. Besonderen Wert legte er auf die gesundheitliche Sicherheit des Produkts, die Produktqualität und deren kommerziellen Wert. Er betonte, dass die sorgfältige Behandlung in jeder Phase des Prozesses entscheidend ist, um Zugang zu anspruchsvolleren Märkten zu erhalten und höhere Einnahmen zu erzielen.
Die Gemeinde Acopalca verfügt über mehr als 500 Hektar Kiefernplantagen, was die natürliche Präsenz von essbaren Pilzen begünstigt. Zudem gibt es eine Trocknungs- und Lageranlage, die es ermöglicht, dem Produkt Wert hinzuzufügen. Nach technischen Schätzungen des Serfor könnte die Vereinigung in jeder Saison eine Produktion von bis zu einer Tonne trockenem Pilz erreichen, was für die Organisation der Frauenproduzenten ungefähre Einnahmen von 20.000 Soles bedeuten würde.
Im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit koordinierte das Serfor Maßnahmen mit Agromercado und der Firma Industrial Lopeza, die Informationen über gute Herstellungspraktiken bereitstellte und ihr Interesse bekundete, die lokale Produktion zu erwerben, nachdem die Einhaltung der Qualitätsstandards überprüft wurde. Diese Zusammenarbeit trägt zur Sicherung eines Marktes für das Produkt, zur Verringerung handelsbezogener Risiken und zur Konsolidierung einer nachhaltigen Wertschöpfungskette für nicht-holzliche Waldressourcen bei.
Mit dieser Initiative bekräftigt das Serfor sein Engagement, die nachhaltige Nutzung der Walressourcen zu fördern und rentable Produktionsaktivitäten voranzutreiben, die zur Erhaltung der Umwelt und zur Verbesserung der Lebensqualität der ländlichen Gemeinden in der Region Junín beitragen.











