Ein symbolischer Moment der ungarischen nationalen Erwachung war das große Engagement von Széchenyi István während der ungarischen Landtagstagung im Jahr 1825 in Preßburg. Dort bot er die jährlichen Einnahmen von etwa 60.000 Forint aus seinen Ländereien an, um eine ungarische Wissenschaftsgesellschaft zu gründen. Diese außergewöhnlich hohe Spende, im Kontext der damaligen Zeit, kam unerwartet und löste eine wahre Welle von Entwicklungen aus, die schließlich zu einem bisher unvorstellbaren Prozess führte. Nach mehr als einem Jahrhundert erfolgloser Versuche stellte dieses Geste endlich einen Durchbruch dar und führte zur Gründung der Ungarischen Wissenschaftlichen Gesellschaft – später bekannt als die Ungarische Akademie der Wissenschaften.
Der Inhalt des Artikels
Aus unserem Artikel geht unter anderem hervor:
- wie unsere Wissenschaftler versuchten, geistige Werkstätten vor der Akademie zu schaffen;
- wie eine „Wissenschaftsgesellschaft“ die Wissenschaft unterstützt;
- warum es mehr als ein Jahrhundert dauerte, die Akademie zu gründen;
- wie Széchenyis Angebot die Barriere durchbrach;
- wie die Ungarische Wissenschaftliche Gesellschaft die Grundlage für die Entwicklung der Kulturnation bildete.
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