Durchbrüche in der Wissenschaft 2025: Von den Fortschritten in der CRISPR-Technologie bis zum Durchbruch in der erneuerbaren Energietechnik

Antimikrobielle Eigenschaften von Peptiden

In der Forschung über das, was lange als „Abfall“ der Zellen galt, hat die Systembiologin Yifat Merbl gemeinsam mit ihrem Team einen bisher unbekannten Abwehrmechanismus des Immunsystems aufgedeckt. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass die „Recyclingzentren“ der Zellproteine – die Proteasomen – in der Lage sind, zahlreiche antimikrobielle Peptide zu produzieren, die als erste, unabhängige Verteidigungslinie von klassischen immunologischen Reaktionen wirken.

Mittels Massenspektrometrie identifizierten die Forscher die von Proteasomen erzeugten Peptide und stellten fest, dass einige von ihnen Bakterien abtöten. Darüber hinaus konnten etwa 1.000 Fragmente, basierend auf Algorithmen, ebenfalls antimikrobielle Eigenschaften aufweisen. Computerbasierte Modelle zeigen, dass im menschlichen Körper potenziell mehr als 270.000 solcher Peptide gebildet werden könnten.

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