In der Klinik Floridsdorf fand ein bahnbrechender chirurgischer Eingriff statt, bei dem der OP-Roboter „Da Vinci“ zum ersten Mal für eine Herzoperation eingesetzt wurde. Der Eingriff erwies sich als erfolgreich.
Neueste Technologie im Einsatz
Die Klinik Floridsdorf implementiert regelmäßig innovative Techniken in ihre Behandlungsansätze. Dazu gehört auch der Da-Vinci-Roboter, der seit 2023 flächendeckend vom Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) genutzt wird. Seit 2024 ist das Gerät in Floridsdorf aktiv und unterstützt Chirurgen bei Eingriffen, indem es eine präzisere Handhabung ermöglicht.
Die Rolle der Chirurgen
Chirurgen arbeiten nicht mehr direkt am OP-Tisch, sondern bedienen eine Konsole, von der aus sie den Roboter steuern. Laut WIGEV übertrifft der Bewegungsradius des Roboters den der menschlichen Hand, was das Erreichen schwieriger Stellen im Körper erleichtert. Dies führt dazu, dass präzisere und gewebeschonendere Eingriffe durchgeführt werden können.
Erster Herzchirurgischer Eingriff
Kurz vor Weihnachten 2025 erhielt ein Akutpatient aus Wien im Rahmen einer roboterassistierten Bypassoperation Unterstützung von Herzchirurg Bernhard Winkler in der Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie der Klinik Floridsdorf. Um sich auf diesen Eingriff vorzubereiten, absolvierte der Chirurg über ein Jahr lang Schulungen in New York, Belgien und England.
Der Patient und der Eingriff
Der 67-jährige Patient, der seit seiner Kindheit an Typ-I-Diabetes leidet, stellte einen speziellen Fall dar. Aufgrund seiner langjährigen Zuckerkrankheit litt er an einer hochgradigen Hauptstammstenose, einer Verengung des Hauptstammes der linken Herzkranzarterie, die zu einer unzureichenden Blutversorgung führte. Die Herausforderung bestand darin, Bypässe zu legen, die das Blut an der Engstelle vorbeileiten, was mithilfe des OP-Roboters realisiert wurde. Der Roboter konnte über kleine Öffnungen in der Haut die erforderlichen Instrumente einführen.
Schnelle Genesung
„Dank des Einsatzes des Roboters konnte unser Patient rasch mobilisiert werden und die Klinik bereits wenige Tage nach dem Eingriff in einem sehr guten Allgemeinzustand verlassen. Er benötigte nach der Operation nicht einmal Schmerzmedikamente“, erklärte Bernhard Winkler. Die Methode soll zukünftig routinemäßig in Floridsdorf eingesetzt werden.
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