Der Wissenschaftler Darío Trombotto Liaudat vom CONICET, tätig am Instituto Argentino de Nivología, Glaciología y Ciencias Ambientales (IANIGLA, CONICET-UNCUYO-Gob. Mza.), erhielt in diesem Jahr den “Fellowship Award of the Japan Society for the Promotion of Science”.
Im Rahmen dieser Auszeichnung wird der Forscher für drei Monate in Japan arbeiten, wo er Forschungs-, Lehr- und akademische Übertragungsaktivitäten im Bereich der Geocriologie durchführen wird.
Trombotto Liaudat wird in Zusammenarbeit mit dem Professor Kazuyuki Saito an einem Projekt mit der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC) und dem Research Institute for Global Change forschen. In Japan wird er mit angesehenen internationalen Spezialisten im Bereich kalter Umgebungen und aktueller Kryoformen zusammenarbeiten.
Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich hauptsächlich auf die Japanischen Alpen, das insulare Permafrostgebiet der Insel Hokkaido sowie die kryogenen Umgebungen des Mount Fuji (3.776 m) und des Tateyama-Gebirges. Darüber hinaus wird er an Studien über Paläopermafrost und Paläokryoformen teilnehmen, die ihren Permafrost verloren haben.
Während seines zweimonatigen Aufenthalts in Japan wird Trombotto Liaudat auch als Gastprofessor tätig sein. Er wird akademische Lehr- und Übertragungsaufgaben an verschiedenen Institutionen in Japan ausführen, darunter:
- JAMSTEC – Research Institute for Global Change
- Tsukuba University – Institute of Life and Environmental Sciences
- Hokkaido University – Division of Environmental Science Development
- Institute for Glacier-Cryospheric Environment Research (NPO)
- Tateyama Caldera Sabo Museum – The Curatorial Department
In Bezug auf die Auszeichnung äußerte sich der Forscher wie folgt: “Deutschland war mein Land für akademische Ausbildung; ich habe in Heidelberg, an der ältesten Universität des Landes (1386), studiert. Doch kaum war ich als Wissenschaftler nach Argentinien zurückgekehrt und habe mich in Patagonien niedergelassen, integrierten mich die Japaner in die Antarktisexpedition von 1989. Damit begann eine enge und für immer bestehende Verbindung, die sich auch in dieser Entscheidung zeigt. Dies wird eine neue Gelegenheit sein, mit vielen Kollegen zu teilen, was in unserem kryospherischen System geschieht, mit oder ohne Eis. Natürlich bin ich sehr glücklich über diese Auszeichnung.”











