Die Gemeinde Monóvar hat die Entdeckung einer „ungewöhnlichen“ geologischen Aktivität im Untergrund des Arrabal-Viertels und dessen Umgebung bekannt gegeben. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Untersuchung, die von einem Forschungsteam der Universität Alicante (UA) durchgeführt wurde. Der Bericht empfiehlt die Durchführung einer detaillierten geologischen Untersuchung, die fortlaufende Überwachung der Region sowie die Berücksichtigung des Verformungsprozesses in der Planung und Verwaltung des Gebiets.
Laut der Gemeinde hat die Universität Alicante vor einigen Wochen Kontakt mit dem Amt für territoriale Politik aufgenommen, um die ersten Ergebnisse der Forschung zu übermitteln. Diese Ergebnisse identifizierten die Existenz einer „einzigartigen geologischen Formation“ in diesem Teil der Gemeinde. Vor wenigen Tagen übermittelte die UA der Gemeinde im Rahmen einer Vereinbarung den vollständigen Bericht.
Angesichts dieser Situation hat die Gemeinde Monóvar umgehend die relevanten Informationen an die zuständigen Behörden und Institutionen weitergegeben. Insbesondere wurde die Bildungsabteilung informiert, es wurden Treffen mit der Provinzverwaltung von Alicante sowie mit der Abteilung für Umwelt, Infrastruktur und Territorium angefordert, und die Nationale Geologie-Vereinigung wurde benachrichtigt, um den Inhalt des Berichts zu bewerten.
Ein besonders sensibler Punkt ist die Grundschule CEIP Escriptor Canyís, die sich in dem betroffenen Gebiet befindet. Von Anfang an informierte die Gemeinde die Territorialdirektion von Alicante und die verantwortlichen Stellen des Edificant-Programms, damit sie die Studie der Universität Alicante bewerten konnten. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Ausschreibungsprozess für die geplanten Bauarbeiten an der Bildungseinrichtung vorübergehend gestoppt, und die endgültige Entscheidung liegt in den Händen der Bildungsabteilung.
Informationsmeetings
Parallel dazu haben der Bürgermeister von Monóvar, Loren Amat, und der Bildungsdezernent, Xavier Guardiola, in den letzten Tagen mehrere Informationsgespräche mit der Schulgemeinschaft des CEIP Escriptor Canyís sowie mit den Anwohnern des Arrabal-Viertels geführt. Zu diesem Viertel gehören Straßen wie Miguel Hernández, José Artiaga, Pepe Caneu, Pintor Francisco Peiró, San Blas, Raval del Cuartel und Camino del Cementerio, sowie mit den lokalen politischen Gruppen.
Die Gemeinde betont, dass sie mit „voller Transparenz und Sorgfalt“ handelt und dabei stets die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung priorisiert. Zuerst wurden die Informationen an die zuständigen Institutionen weitergegeben, danach direkt an die Nachbarschaft, die Familien der Bildungseinrichtung und die politischen Vertreter, wie erklärt wird.
Die Gemeinde hat versichert, dass diese Vorgehensweise in den kommenden Tagen fortgesetzt wird: „Fortlaufende Informationen für Anwohner und Familien, institutionelle Verantwortung und permanente Überwachung der Situation.“











