Neue Erkenntnisse über Tyrannosaurus rex

Die neuesten Forschungsergebnisse zu Tyrannosaurus rex, dem größten Landraubtier aller Zeiten, zeigen, dass dieser Dinosaurier langsamer wuchs als bisher angenommen und dass sein Wachstum schrittweise erfolgte. Diese Studie wurde auf der wissenschaftlichen Plattform PeerJ veröffentlicht.

Forschungsmethoden und Ergebnisse

Wissenschaftler untersuchten die Knochen des Dinosauriers mit polarisiertem Licht und entdeckten ähnliche Wachstumsringe wie bei Bäumen. Diese Ringe zeigten, dass das Tier über Jahre hinweg eine konstante Größe hatte, in bestimmten Jahren jedoch schnell wuchs.

Einfluss von Umweltfaktoren

Laut der Hauptautorin der Studie, der Paläohistologin Holly Woodward von der Universität Oklahoma, könnte dieses Wachstum von der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln oder anderen Umweltfaktoren abhängig gewesen sein. Das bedeutet, dass das Tier bei schlechten Bedingungen keine Energie für das Wachstum aufwendete. Jedoch, wenn die Bedingungen günstig waren, wuchs es schneller.

Überleben in schwierigen Zeiten

Diese Anpassungsfähigkeit ermöglichte es dem Tyrannosaurus, in schwierigen Zeiten zu überleben und größer zu werden als andere Fleischfresser seiner Zeit. Damit erreichte das Tier eine Höhe von über 12 Metern.

Konkurrenz und Lebensdauer

Am Ende konkurrierte der T. rex um Nahrung hauptsächlich mit anderen T. rexs. Die Studie ergab außerdem, dass Tyrannosaurus seine maximale Größe erst mit 40 Jahren erreichte und eine längere Lebensspanne hatte als bislang vermutet, nämlich bis zu 45 bis 50 Jahre.

Quelle: Reuters