Neue urbane Feuchtgebiete in der Region Biobío

Am Montag wurde in der Region Biobío die Anzahl der urbanen Feuchtgebiete, die im Rahmen des Gesetzes 21.202 anerkannt wurden, um 25 erhöht. Dies geschah nach der Veröffentlichung im offiziellen Amtsblatt, in dem die aquatischen Ökosysteme Playa Negra I und Playa Negra II in der Gemeinde Penco anerkannt wurden.

Diese Ausweisung umfasst nahezu 20 Hektar im offiziellen Schutzsystem. Playa Negra I ist ein palustrines Feuchtgebiet mit einer Fläche von 19,01 Hektar, während Playa Negra II ein lacustres Feuchtgebiet mit 0,28 Hektar ist. Beide Gebiete sind Teil eines Feuchtgebietsnetzwerks, das mit dem Entwässerungssystem des Flusses Andalién verbunden ist, einem Gebiet, das eine hohe Biodiversität aufweist.

Auf lokaler Ebene ergänzen diese neuen Feuchtgebiete das bereits deklarierte urbane Feuchtgebiet Cementerio, sodass die Gemeinde Penco nun über drei geschützte Gewässer verfügt. Auf regionaler Ebene steigt die Anzahl der anerkannten städtischen Feuchtgebiete auf 25.

Der Bürgermeister von Penco, Rodrigo Vera, hob die Bedeutung dieses Ereignisses hervor. „Dies wertschätzt den Schutz von Räumen mit einer hohen Biodiversität in unserer Gemeinde“, sagte er.

In diesem Gebiet wurden etwa 49 Pflanzenarten identifiziert, darunter zahlreiche Wasserpflanzen wie Schilfrohr, Brunnenkresse und Schilf. Zudem wurden rund 64 Tierarten registriert, darunter Vögel, Amphibien, Fische und Säugetiere wie der Schwarzhalsswan, der chilenische Flamingo, der Siebenfarbenbuntbart, das Capybara und der Coscoroba-Schwan. Dies verdeutlicht den hohen ökologischen Wert der Region.

Der Umweltminister der Region Biobío, Pablo Pinto, betonte diesen Beschluss als einen konkreten Beitrag zum Schutz der urbanen Feuchtgebiete in unserem Land. „Wir stehen vor einer dreifachen Krise: dem Klimawandel, dem Verlust der Biodiversität und der Verschmutzung. Daher benötigen wir Städte, die sich besser an den Klimawandel anpassen können. Die urbanen Feuchtgebiete sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir mit Unterstützung der Natur besser auf extreme Wetterereignisse – wie Überschwemmungen und Dürre – vorbereitet sein können, unsere Flora und Fauna bewahren und Standorte von hoher ökologischer und kultureller Bedeutung für die Anwohner schützen können“, äußerte die Umweltministerin, Maisa Rojas.

Mit der Anerkennung von Playa Negra I und Playa Negra II als urbane Feuchtgebiete hat das Ministerium für Umwelt insgesamt 144 aquatische Ökosysteme auf nationaler Ebene geschützt, davon 25 in der Region Biobío und 3 in der Gemeinde Penco.