Physiker haben Licht in 37 Dimensionen nachgewiesen

Ein internationales Forscherteam hat Lichtpartikel entdeckt, die gleichzeitig in 37 Dimensionen existieren. Das Experiment wurde von einer Gruppe unter der Leitung von Zhenghao Liu an der Technischen Universität Dänemark durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie wurden zu Beginn des Jahres 2026 veröffentlicht.

Die Grundlage der Untersuchung bildet das Greenberger-Horne-Zeilinger-Paradoxon, welches die prinzipielle Unmöglichkeit aufzeigt, quantenmechanische Phänomene mithilfe klassischer lokaler Theorien zu beschreiben. Dieser Paradox bezieht sich insbesondere auf die Quantenverschränkung, ein Phänomen, bei dem die Messung des Zustands eines Teilchens sofort den Zustand eines anderen Teilchens bestimmt, unabhängig von der Distanz zwischen ihnen.

Die Forscher verwandelten verschränkte Photonen in kohärentes Licht, das identische Eigenschaften in Bezug auf Farbe und Wellenlänge aufwies. Diese Umwandlung erlaubte es, das Verhalten der Partikel während des Experiments präzise zu steuern. Gewöhnliche Objekte existieren in drei räumlichen Dimensionen plus der Zeit. Um den Zustand der in der Laborumgebung erzeugten Photonen zu beschreiben, waren 37 Koordinaten erforderlich.

Das Experiment bestätigt die quantenmechanische Nichtlokalität — die Fähigkeit von Teilchen, auf Weisen miteinander zu interagieren, die in der klassischen Physik nicht möglich sind. Albert Einstein bezeichnete dieses Phänomen als „spukhafte Fernwirkung“, da es im Widerspruch zu dem Prinzip der Lokalität steht, wonach Objekte nur auf ihre unmittelbare Umgebung Einfluss nehmen können.

Die Autoren der Studie bemerken, dass die gewonnenen Ergebnisse neue Forschungsrichtungen zur Untersuchung multidimensionaler quantenmechanischer Systeme sowie mögliche praktische Anwendungen solcher Zustände eröffnen.

Quelle: Popular Mechanics