Zu Beginn des Jahres 2026 ereignet sich ein seltenes astronomisches Phänomen, das sich in einem aufeinanderfolgenden doppelten Sonnentransit der Planeten Venus und Mars äußert. Diese beiden Planeten ziehen innerhalb eines kurzen Zeitraums von nicht mehr als drei Tagen hinter der Sonnenscheibe vorbei. Diese präzise Ausrichtung bringt beide Planeten mit der Sonne in Einklang, was es unmöglich macht, sie von der Erde aus zu beobachten. Ein solcher Versuch könnte die Sehfähigkeit aufgrund der Intensität des Sonnenlichts gefährden.
Details zum Doppelkontakt
Laut dem Vorsitzenden der Astronomischen Gesellschaft in Jeddah, Ingenieur Majid Abu Zahra, bewegen sich Venus und Mars scheinbar in entgegengesetzte Richtungen am Himmel während dieses Ereignisses. Die Venus zieht am 6. Januar um 20:00 Uhr Ortszeit Mekka hinter die Sonne vorbei, was astronomisch als oberer Sonnentransit bekannt ist. Mars folgt dann am 9. Januar um 06:59 Uhr Ortszeit Mekka, in einer außergewöhnlichen zeitlichen Nähe, die als doppelter Sonnentransit kategorisiert wird.
Was ist ein oberer Sonnentransit?
Der obere Sonnentransit tritt auf, wenn ein Planet sich auf der gegenüberliegenden Seite der Erde hinter der Sonne befindet. Dies führt zu seiner vollständigen Unsichtbarkeit für das bloße Auge. Nach mehreren Wochen dieser Ausrichtung wird Mars allmählich am Morgenhimmel vor Sonnenaufgang wieder sichtbar. Gleichzeitig wird die Venus ihre Brillanz im Abendhimmel zurückgewinnen und erneut als Abendstern erscheinen.
Beobachtungsmöglichkeiten
Obwohl eine sichere Beobachtung von der Erde aus unmöglich ist, wurden Fortschritte in der Technologie der räumlichen Beobachtung erzielt. Diese ermöglichen es, dieses Phänomen über das SOHO-Weltraumteleskop zu überwachen. Dieses Teleskop zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, astronomische Himmelskörper, die sich sehr nahe an der Sonne befinden, mit spezialisierten Instrumenten zu fotografieren, die die helle Sonnenscheibe ausblenden.











