In den vergangenen Stunden hat ein intensiver Sonnensturm die Erde erreicht, der voraussichtlich Störungen in elektrischen Netzwerken und Satelliten verursachen könnte. Zudem werden beeindruckende Polarlichter erwartet. Dies berichtete der Meteorologe Shawn Dahl vom U.S. Space Weather Prediction Center (SWPC) in einem Video, in dem er erklärte, dass es sich um eine geomagnetische Störung der Stufe 4 auf einer Skala von 5 handelt.
Nach Angaben derselben Quelle wird der Sturm auch heute weiter anhalten, jedoch im Verlauf des Tages schwächer werden. Dieser aktuelle Sturm wurde durch „eine starke Sonneneruption, die gestern stattfand“, ausgelöst, erläuterte Dahl. Die aus der Sonne ausgestoßenen Teilchen stören das Magnetfeld der Erde, was gelegentlich zu Polarlichtern führt, aber auch die Hochfrequenzkommunikation beeinträchtigen, Satellitendienste unterbrechen und die elektrischen Netze überlasten kann.
Historische Kontexte von Sonnenstürmen
Bereits im Jahr 2024 erlebte die Welt einen geomagnetischen Sturm der Stufe 5, der höchsten Stufe. Laut Dahl wird der aktuelle Sonnensturm jedoch als der stärkste seit 2003 eingestuft.
Im Oktober 2003 führte ein sogenannter „Halloween-Tempest“ dazu, dass weite Teile Schwedens in Dunkelheit versanken, während energetische Infrastrukturen in Südafrika beschädigt wurden. Störungen dieser Intensität sind selten und stehen im Zusammenhang mit solaren Aktivitäten.
Erwartungen und Sichtbarkeit von Polarlichtern
Der derzeitige Sonnensturm könnte das Auftreten von Polarlichtern auch in Regionen begünstigen, in denen diese normalerweise nicht zu sehen sind. Behörden in den USA haben angegeben, dass die Lichter möglicherweise bis nach Alabama sichtbar sein könnten.











